Arbeitsfelder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung



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Dialog the Art

Einen Begegnungsraum für Jugendkultur und politisches Engagement suchte man in der Hansestadt Anklam in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2014 vergeblich. Seitdem erobern Jugendliche bei „Dialog the Art“ mit einer mobilen Theaterbühne den öffentlichen Raum.

Bei „Dialog the Art“ geht es um die Bewegung des öffentlichen Raums. Es geht darum der Jugend und der Jugendkultur oder -politik ein Sprachrohr zu geben. Mit kleinen Theaterformaten, mit einer selbst gebauten mobilen Bühne, können die Jugendlichen in ihrem eigenen Umfeld aktiv werden und erfahren auf diese Weise, dass und wie sie die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen können. Die Jugendlichen bringen Themen selbst ein und entwickeln dazu szenische Vorgänge. Ihre künstlerische kreative Arbeit wird sozialpädagogisch begleitet. Die Theaterformate sind als Kommunikationsangebot für die Bevölkerung angelegt: Im öffentlichen Raum präsentiert, regen die Theaterstücke zum Gespräch zwischen Jugendlichen und Anklamer Bürger*innen an.

Bereit für peer to peer

Ziel ist es, dass die Jugendlichen auch nach Projektende die Theaterarbeit weitestgehend selbstorganisiert weiterführen können. Daher übernehmen die Beteiligten in dem regelmäßig stattfindenden Angebot schrittweise die organisatorische und inhaltliche Verantwortung in der Theaterarbeit.

Mit innovativen Konzepten der Problembewältigung, mit dem Anreiz für Experimentierfreudigkeit mit der eigenen Gestaltungskraft und zur Entwicklung neuer Lebensstrategien können sozial schwächer gestellte Jugendlichen Perspektiven gegeben werden, sich auszudrücken und sich für Veränderungen im unmittelbaren Umfeld zu engagieren.

Nachhaltigkeit braucht finanzielle Unterstützung

Mit dem Projekt wurde in Anklam überhaupt erst eine derartige Jugend-Organisation installiert. Zukünftig, so die Vorstellung des Kreisdiakonischen Werks Greifswald-Ostvorpommern e. V., sollte nicht nur die Theaterarbeit, sondern auch die Kooperation mit potenziellen Projektpartnern verstetigt werden. Denn Jugendliche in der Kleinstadt Anklam brauchen ein Sprachrohr, um ihre Interessen vertreten sehen zu können. Die räumliche wie finanzielle Planungssicherheit und die Prozesse der eigenen, selbstverantwortlichen Entscheidung zur Mitgestaltung des eigenen Lebensumfelds sind unumgängliche Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklungsarbeit.

Beteiligte Partner

Demokratiebahnhof Anklam, Jugendzentrum Abstellgleis, Greifswalder Bildungsgruppe verquer

Ort

Anklam

Zeitraum

10.2014 bis 09.2016

Förderer

StudentenTheater der E.-M.-Arndt Universität Greifswald e. V.

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Innovationsfonds Kulturelle Bildung (2014-2016)

Kontakt

Kreisdiakonisches Werk Greifswald-Ostvorpommern e. V.
Jan Holten
Fon 0176.63 00 37 42
janholten(at)gmx.net

Weitere Informationen

www.facebook.com/people/Paulina-Peene/100009018378676

Foto © Kreisdiakonisches Werk Greifswald-Ostvorpommern e. V.



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